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Nach der jüngsten Gewalteskalation erhöhen immer mehr Länder den Druck auf das syrische Regime, der Gewalt gegen die Bevölkerung Einhalt zu gebieten.
Seit Beginn des Ramadan Anfang August hat die syrische Armee ihre Offensive auf eine neue Eskalationsstufe gehoben. Im Zentrum der von Panzereinheiten angeführten Angriffe stehen vor allem die Städte Hama und Deir az-Zor. Unbestätigten Angaben zufolge sollen dabei hunderte Menschen ums Leben gekommen sein.
Erst gestern hatte der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad eindringlich aufgefordert, das Blutvergießen einzustellen, und mitgeteilt, dass Ankara »langsam die Geduld verliert«. Auch die Außenminister Brasiliens und Südafrikas weilen derzeit in der syrischen Hauptstadt und treffen dort heute mit Außenminister Walid Muallem zusammen.
Zugleich riefen in den vergangenen beiden Tagen gleich mehrere Golf-Staaten ihre Botschafter aus Syrien ab. Saudi-Arabiens diplomatische Volte folgte einer scharfen Verurteilung durch König Abdallah, der Assad zu Kehrtwende aufrief. Wenig später ließen auch Bahrain und Kuwait verkünden, dass sie ihre Botschafter einbestellen würden.
Bereits vor einer Woche hatte der UN-Sicherheitsrat in einer so genannten präsidentiellen Erklärung die Gewalt in Syrien verurteilt. Russlands Präsident Dmitri Medwedew warnte Assad vor »einem traurigen Schicksal«, sollte er den Weg der Gewalt nicht verlassen.
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