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Text und Fotos: Isabelle Schaefers
Der Göreme-Nationalpark liegt in Kappadokien, im Zentrum der Türkei. Durch Vulkanausbrüche und Wasserläufe haben sich Tuffsteingebilde zu den so genannten Feenkaminen ausgebildet, die die Landschaft rund um Göreme prägen. Die Gesteinsgebilde sind teilweise ausgehöhlt und werden nicht nur von Hotels als Touristenattraktion, sondern auch von Einheimischen als Wohnhäuser genutzt.
Die Byzantiner haben schon ab dem 4. Jahrhundert die Felsformationen zu Kirchen und Höhlenkomplexe ausgebaut, die Tausenden von Menschen Platz boten. Noch heute kann man viele Wandmalereien in den ehemaligen Kirchen bewundern, oder einfach durch die einsamen Täler wandern. Das Rote Tal bietet wunderschöne Farbenspiele im Gestein, während einen das Taubental in eine mystische und grün bewachsene Schlucht führt. Das Liebestal führt zwischen phallusartigen Gesteinsformationen hindurch, weiße sanft geschwungene Hügel wirken von weitem wie Sanddünen.
Göreme bildet das Zentrum des Nationalparks und damit einen guten Ausgangspunkt für Wanderungen. Außerdem lässt sich von hier der Sonnenuntergang über den Feenkaminen und Tälern bewundern. Seit 1985 gehört der Nationalpark zum Weltkultur- und Naturerbe.
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