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Bangladesh verbietet drei Hilfsorganisationen, den Rohingya-Flüchtlingen während ihrer Flucht aus Myanmar zu helfen.
Am Donnerstag erklärte der zuständige lokale Verwaltungsbeamte Joynul Bari, dass die Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen (MSF), Action Contre La Faim (ACF) und Muslim Aid UK ausdrücklich bedeutet wurde, ihre Arbeit in der grenznahen Stadt Cox's Bazaar einzustellen. Die Wohlfahrtsverbände würden bereits Hilfe für zehntausende illegale Rohingya-Flüchtlinge bieten, sagte Bari. Der Vorwurf der Illegalität der Rohingya begründet sich jedoch durch die Verweigerung der Staatsangehörigkeit seitens der myanmarischen Regierung – sie werden als Bengalen aus Bangladesch bezeichnet.
Die Rohingya leben seit Jahrzehnten meist ohne geklärten Status auf beide Länder verteilt, besitzen in der Regel aber weder die Staatsbürgerschaft von Myanmar noch von Bangladesch. Zuletzt wüteten Anfang der 1990er Jahre konfessionelle Konflikte in der Region, insgesamt sollen sich bis zu 300.000 Rohingya in Bangladesch aufhalten, 80.000 davon in Flüchtlingslagern in der Grenzprovinz Cox's Bazaar. Die Vereinten Nationen bezeichnen die Rohingya als eine der am stärksten verfolgten Minderheiten der Welt.
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