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Am ersten Jahrestag der bahrainischen Protestbewegung kam es wie bereits im Vorfeld befürchtet zu Zusammenstößen.
In den Tagen zuvor hatte die Regierung massiv die Sicherheitspräsenz erhöht. Erstmals seit der gewaltsamen Niederschlagung im Frühjahr 2011 patrouillierten wieder Panzer auf den Straßen der Hauptstadt Manama. Aus den umliegenden, zumeist schiitisch bewohnten, Dörfern wurden die wichtigsten Zugangswege blockiert, vielen internationalen Berichterstattern wurde ein Visum verweigert.
Und obschon die Demonstration am 14. Februar genehmigt war, wurde die Strecke einige Kilometer vom inzwischen planierten Perlenplatz, einst Wahrzeichen Manamas, verlegt, Demonstranten durften sich dem symbolisch bedeutsamen Ort nicht nähern. Nach Angaben der Demonstranten setzten die Sicherheitskräfte – ebenso wie jene in Ägypten – neben Tränengas auch Schrotmunition ein. Die größte Oppositionsgruppe des Landes, al-Wefaq, gab an, dass bis zu 150 Menschen verhaftet worden seien.
Am gleichen Tag gab Bernie Ecclestone, Chef des Automobilsportweltverbandes FIA, bekannt, dass er keinen Grund sehe, warum der im vergangenen Jahr abgesagte Formel 1-Grand-Prix im diesen Jahr nicht stattfinden sollte. Gegenüber dem britischen Daily Telegraph gab Ecclestone über die Proteste am 14. Februar zu Protokoll: »Das Einzige was ich gesehen habe, waren ein paar Kids, die Probleme mit der Polizei haben.«
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