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In dieser Woche wird die vom Königshaus eingesetzte Untersuchungskommission ihren offiziellen Bericht zu den landesweiten Unruhen im Februar und März dieses Jahres vorstellen. Bereits im Vorfeld wurden Details bekannt, die »die Anwendung unverhältnismäßiger Gewalt und die Misshandlung von Gefangenen« belegen. So seien 20 Polizeibeamte für ihr Verhalten bestraft worden. Bei den Protesten der schiitischen Bevölkerungsmehrheit gegen das sunnitische Königshaus waren 24 Menschen ums Leben gekommen.
Die Befunde des Expertengremiums stoßen dabei auf unterschiedliche Reaktionen: Während Mansoor al-Jamri, Redakteur der unabhängigen Zeitung al-Wasat, von einem Schritt in die richtige Richtung sprach, kündigten verschiedene Oppositionsgruppen für Mittwoch erneute Demonstrationen an. Sie seien nicht überzeugt, dass Beamte wirklich zur Rechenschaft gezogen werden.
Auch der Gerichtsprozess gegen 20 Ärzte soll neu aufgerollt werden. Sie waren verhaftet worden, nachdem sie in Krankenhäusern der Hauptstadt Manama Demonstranten behandelt hatten. Ihre Verurteilung zu jeweils 15 Jahren Haft war international auf erhebliche Kritik gestoßen. Insgesamt, so der ägyptische Richter und Vorsitzende der Kommission Cherif Bassiouni, habe man 300 Fälle von Folter identifiziert.
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