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Die bahrainischen Sicherheitskräfte gehen zwei Tage nach dem Einmarsch saudischer und emiratischer Truppen hart gegen Demonstranten in der Hauptstadt Manama vor.
Laut Angaben von Al-Jazeera sollen allein am Mittwoch sechs Demonstranten nach Zusammenstößen mit der Polizei ums Leben gekommen sein. Während die staatlichen Stellen bestreiten, überhaupt geschossen zu haben, werfen Oppositionsparteien und Augenzeugen den Sicherheitskräften vor, mit scharfer Munition gegen Demonstranten vorzugehen. Angestellte des Salmaniya-Krankenhauses beschuldigten in einer Live-Schalte zu Al-Jazeera die Armee zudem, den Zugang zum Gelände abzuriegeln und Verletzte nicht durchzulassen.
In einer Fernsehansprache im staatlichen Sender BTV verkündete ein Armeesprecher eine Ausgangssperre für weite Teile der Hauptstadt Manama, die sowohl den zentralen Lulu-Platz, als auch den Finanz- und Hafendistrikt umfasst. Die Ausgangssperre gilt bis auf Weiteres ab Mittwoch täglich von 16 Uhr bis 4 Uhr morgens. Am Dienstag hatte das Königshaus zudem einen dreimonatigen Ausnahmezustand verhängt.
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