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Eine Umfrage der amerikanischen Nichtregierungsorganisation »Asia Foundation« hat ergeben, dass 73 Prozent aller Afghanen mit der Arbeit ihrer Regierung zufrieden seien. Die von der US Agency for International Development (USAID) mit 400.000 US-Dollar finanzierte Umfrage fand zudem heraus, dass rund die Hälfte der Bevölkerung glaubt, das Land bewege sich in die richtige Richtung. Die Zufriedenheitsrate im Blick auf die Leistung der Provinzverwaltungen liegt mit 80 Prozent sogar noch höher.
Aufgrund eben dieser Werte steht die Studie nun unter Kritik. Gegenüber Aljazeera äußerten mehrere afghanische Parlamentarier, die Untersuchung reflektiere nicht die tatsächliche Lage. »Selbst Karzai ist nicht mit seiner Regierung zufrieden und der Arme beschwert sich gegenüber den Medien oft über die zahlreichen Probleme«, so Ramazan Bashardost, Abgeordneter aus Kabul gegenüber dem Sattelitensender. Sollte die Umfrage Teil eines Plans sein, um einen amerikanischen Abzug aus Afghanistan zu legitimieren, so sei dieses Vorgehen für Afghanen und Amerikaner gefährlich.
In vielen Medien wurden die Ergebnisse der Untersuchung positiv aufgenommen. Lediglich 29 Prozent der Befragten würden mit den Zielen der Taliban sympathisieren. Die pakistanische Zeitung The Nation stufte die Zahlen als zuverlässig ein. Etwa 6300 Bürger in allen Provinzen des Landes seien befragt worden. Die Studie würde diejenigen widerlegen, die Afghanistan fatalistisch bewerten würden.
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