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Ägypten wird aller Voraussicht nach Ende Mai Präsidentschaftswahlen abhalten. Das berichtet die halbstaatliche Zeitung Al-Ahram mit Berufung auf den Minister für parlamentarische Angelegenheiten, Mohammed Attiya.
Bereits vor einem Monat hatte ein Beratungskomitee einen Wahltermin im Mai vorgeschlagen, der regierende Oberste Militärrat hatte zuvor den Juni favorisiert. Am Prozedere zur Registrierung von Kandidaten ändere sich aber nichts grundsätzlich: Anwärter auf das höchste Staatsamt haben ab 10. März drei Wochen Zeit, um ihre Kandidatur einzureichen.
Neben dem Diplomaten Amr Moussa haben sich bisher nur vier andere Aspiranten zu ihrer Kandidatur bekannt, darunter der frühere Muslimbruder Abdel Moneim Aboul Fotouh sowie die Aktivistin Bouthaina Kamal. Im Gespräch ist ebenfalls Ahmad Schafik, der vom 29. Januar bis 3. März 2011 Übergangspremier war. Schafik war über 40 Jahre im Dienst der Ägyptischen Luftwaffe und gilt – trotz gegenteiliger Beteuerungen – als Kandidat des Militärs.
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