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Mohamed Badie, Vorsitzender der ägyptischen Muslimbrüder hat laut der Tageszeitung al-Masry al-Youm angekündigt, bei der anstehenden Präsidentschaftswahl keinen Kandidaten stellen zu wollen. Seine Perspektive für den ägyptischen Staat sei die einer zivilen Verfassung, die den Einfluss des Militärs einschränke und den Islam als Religion anerkenne. Einen rein religiösen Staat halte er für nicht wünschenswert.
Im Parlament wolle man eine Kooperation mit anderen Parteien anstreben. "Keine Fraktion kann alleine regieren", so Badie während der Pressekonferenz. Ebenfalls rief er die Machthaber Syriens, Libyens und Jemens auf, den Bürgern mehr Freiheiten zu gewähren.
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