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Eine Delegation mit 35 Vertretern der ägyptischen Politik, darunter auch Vertreter der Wafd-Partei, ehemalige Minister der Mubarak-Regierung und auch Präsidentschaftskandidat Ayman Nour reisten diesen Montag nach Entebbe, Uganda, um die anhaltenden Spannungen zwischen beiden Staaten aufgrund der Nilwasser-Nutzung zu klären.
Äthiopien, Uganda, Ruanda, Kenia und Tansania hatten vergangenen April ein Abkommen unterzeichnet, das Ägypten und Sudan für ihre jahrzehntelange Dominanz bei der Vergabe von Nutzungslizenzen von Nilwasser anklagt. Ägypten beruft sich auf Verträge aus dem Jahr 1959, die ihm einen Großteil des Nilwassers zusprechen. Gerne möchte die ägyptische Regierung nun Uganda dazu bewegen, die eigene Position im Wasser-Streit zu unterstützen.
Der Konflikt belastet die Beziehungen zwischen Ägypten und vielen afrikanischen Staaten erheblich. Auch in den Gesprächen während der ersten Auslandsreise von Premierminister Essam Sharaf am 23. März in den Sudan spielte Wasser eine zentrale Rolle.
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