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Ägyptens Generalstaatsanwaltschaft hat am Donnerstag im Zusammenhang mit der Stadionkatastrophe von Port Said insgesamt 75 Angeklagte an dem Strafgerichtshof überwiesen. Unter den Angeklagten sind neun Polizeibeamte, drei Kluboffizielle des Vereins Al-Masry aus Port Said sowie zwei Minderjährige, die sich vor einem Jugendstrafgericht verantworten müssen.
Am 2. Februar waren 74 Anhänger des erfolgreichsten ägyptischen Fußballvereins Al-Ahly Kairo beim Auswärtsspiel in Port Said ums Leben gekommen. Die »Ultras Ahlawy«, die die meisten Opfer der Stadionkatastrophe beklagen mussten, machen die äygptischen Sicherheitsbehörden direkt für die Tragödie verantwortlich, die sie als Racheaktion für ihre exponierte Stellung während der ägyptischen Revolution 2011 sehen.
Ebenfalls am Donnerstag, anlässlich des Endes der 40-tägigen Trauerzeit, setzten die Ultras des Vereins einen Protest- und Trauermarsch in Kairo in Gang, der vom Vereinssitz bis zum Büro des Generalstaatsanwalts führte.
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