September/Oktober 2013

Die Themen im aktuellen Heft

Titelstory: Die Geiseln des Löwen

Ein Insider enthüllt über die Beziehung zwischen den Alawiten und dem Haus Assad

Warum das Haus Assad den Hass auf die Alawiten schürte und warum es nichts mehr fürchten muss als deren erwachen.

Der Mann, der unter dem Pseudonym »Habib Abu Zarr« den Titel-Essay des Heftes schrieb, stammt aus dem Herzen der alawitischen Gemeinschaft. Er kennt ihre Rituale und ihre Codes, ist verwandt mit Generälen und drückte die Schulbank mit Spitzenfunktionären des Systems. Abu Zarr ist kein Mitglied der Opposition. Diese weist ja gerne darauf hin, dass sich in ihren Reihen auch Alawiten finden. Sein Essay ist nicht nur eine Innenschau der alawitischen Gemeinschaft, wie es sie in noch keinem westlichen Medium gab. Über zwei Monate arbeiteten zenith und der Autor an diesem Text. Vielen Alawiten mag das wie ein Verrat vorkommen. Aber ein Tabubruch scheint ihm der einzige Weg, um langfristig die Vernichtung seiner Religionsgemeinschaft abzuwenden.

Geschichte schreiben in Zeiten der Revolution

Der Umbruch in Ägypten ist ein Fall für die Geschichtsbücher. Aber was sollte dort drinstehen?

Wann kann man von einer neuen Ära sprechen? was sollen Schüler über den Sturz vergangener Regime lernen?

War die Herrschaft Mubaraks allemal besser als die der Muslimbrüder? 2012 rief der Verein forum zenith e.V. gemeinsam mit einem Autorenteam aus Ägypten, Tunesien, Deutschland und den USA das Projekt »Diktatur bewältigen« ins Leben. Das Institut für Auslandsbeziehungen ifa e.V. förderte unter anderem die Erstellung eines Buches sowie eines Dokumentarfilms. Beide verschaffen einen Überblick über Herrschaftsstrukturen und Archive von Polizei- und Geheimdiensten und zeigen Wege für Aufarbeitung und Übergangsjustiz. Einer der Autoren ist der Politikwissenschaftler Muhammad Said Ezz El Din, dessen Beitrag »Geschichte schreiben in Zeiten der Revolution« wir in gekürzter Fassung präsentieren.

Über den Wolken liegt Israel jetzt in Europa

Die israelische Airline El Al probt den Aufstand gegen das Abkommen »Open Skies«

 

 

Ab 2014 wird der Flugverkehr zwischen der Europäischen Union und Israel bis 2018 schrittweise liberalisiert. Das »Open-Skies«-Abkommen verspricht günstige Tickets und mehr Touristen. Aber die israelische Airline El Al geht auf die Barrikaden und malt katastrophale Szenarien aus.

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The Search for Sustainable Energy Policies in North Africa and the Middle East

 

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