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Im Iran wurde diese Woche ein Förster zum Tode verurteilt. Das Gericht verurteilte den Ranger Asaad Taghizadeh, der bereits die vergangenen drei Jahre in Untersuchungshaft verbrachte, wegen Mordes. In der Region Dena im Westen Irans war es Taghizadeh Hauptaufgabe, den dort bedrohten Wald vor der Holzmafia zu beschützen. Diese Gebiete sind in den vergangenen Jahren verstärkt von illegaler Rodung betroffen.
Bei einer Schießerei mit Mitgliedern einer Bande sei ein Krimineller getötet worden. Die Förster im Iran sind vom Umweltministerium mit Waffen ausgestattet worden und offiziell dazu berechtigt, diese auch zur Verteidigung des Waldes zu nutzen. Obwohl Taghizadeh angab, keine Tötungsabsicht gehabt zu haben und den Sterbenden ins Krankenhaus fuhr, sprach ihn das Gericht schuldig. Seit Förstern die Benutzung von Waffen gestattet ist, sind im Iran 120 Waldhüter bei Schießereien ums Leben gekommen.
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